Kurs: Schreibwerkstatt

Im zweitägigen Kurs unter der Leitung der deutschen Übersetzerin Beate Schäfer haben sich die Teilnehmer von stage-on-air mit dem Schreiben befasst.

Die Hauptthemen waren:

„Schreiben – wozu es gut ist und wie es gelingt“ sowie

„Schreiben als Anregung der Kreativität“

 

Im ersten Teil des Kurses beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit den persönlichen Schreiberfahrungen, sowie mit den Voraussetzungen, welche man braucht, damit das Schreiben auch gelingt und Spass macht. Man durfte die verschiedensten Schreibtechniken ausprobieren und anwenden. Am Nachmittag ging es in die Stadt ins Igelweidareal und die TeilnehmerInnen durften mithilfe von Block und Bleistift die Umgebung mit den Menschen darin einfangen und beschreiben.

Am nächsten Tag beschäftigten sich die KursteilnehmerInnen zuerst mit den „Elfchen“, einer Gedichtform, die, wie der Name schon sagt, elf Wörter beinhaltet, die wie eine Aufstellung einer Fussballmannschaft auf fünf Reihen verteilt werden.

Beispiel:

 

Viel

Sehr  viel

Weniger als mehr

Genügend als vorher schon

Nichts

 

Anschliessend schrieben alle TeilnehmerInnen eine Geschichte mit der einzigen Voraussetzung, dass die Wörter „Aber dann“ im Text vorkommen mussten. Die Geschichten wurden dann von den Teilnehmern persönlich vorgelesen.

Der Kurs gab den Freiraum, mit der Sprache und den Ideen zu spielen und Sachen auszuprobieren, ohne gleich an den Nutzen zu denken. Denn immer noch viele Leute sehen im Schreiben ein „Muss“ Bsp. Bewerbungsschreiben, Brief an die Versicherung, Korrespondenz im Geschäftsalltag, doch Schreiben kann auch ein „Darf“ sein.

(Dieser Kursbericht wurde von einem Stagiaire bei stage-on-air geschrieben.)

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