Kreatives Schreiben

mit Beate Schäfer

 

Zwei Tage in einer anderen Welt – mit einem Schreibstift alle Sinne geweckt.
Unsere Kursleiterin Beate Schäfer hat uns durch zwei interessante und abwechslungsreiche Tage geführt. Mit ihr haben wir uns mit dem Schreiben angefreundet, einiges gelernt oder auch Altes wieder aufgefrischt. 
Wie schreibe ich spannend? Was gibt es für Kniffe gegen Schreibblockaden? Wie bekomme ich Mut zum Schreiben?
Was ist erlaubt beim Schreiben?

Der Aarauer Bahnhof wurde für einen Autorenrundgang genutzt und wir haben schreibend die Umgebung erkundet. 

Mit grosser Vielfalt haben wir alle lustige, traurige, hoffnungsvolle, mutmachende  - wertvolle - Texte geschrieben und uns selber sowie die anderen neu kennengelernt.

Es war eine echte Bereicherung. Sicher werden unsere Stifte nun mit viel Elan über die Papierbögen flitzen …. Oder die Hände über die Tasten.

 

 

Monster oder Star

Hier hatten wir die Möglichkeit bekommen, uns entweder als Stars oder Monster zu portraitieren und vorzustellen.

„Alexander der Große ist ein Dreck gegen mich. Ich bin der Größte und Beste. Niemand kann mir das Wasser reichen. Spaziere ich durch die Nacht, dann leuchten alle Sterne heller.“

Verfasst von D.R.

 

„Ich bin Nico, als Star bin ich jeden Tag an einem anderen Ort der Welt, ich kann alle Sprachen reden und kann alle meine Talente bestens ausschöpfen. Habe überall Freunde, keine Sorgen und geniesse das Leben in vollen Zügen.“

Verfasst von N.T.

 

 

Elfchen

 

Dark

and grey

Raining so hard

A blanket of gloom

October

Verfasst von K.F.

 

Musik

Kopfhörer rein

Entspannung setzt ein

Eine wohltuende Melodie erklingt

Gelassenheit

Verfasst von S.K.

 

Schwarz,

kastanienbraune Augen

frei wie Vögel

rennen mit nassen Pfoten

Arco

Verfasst von D.R.

 

 

Alphabet-Spiel

 

Am Aprilanfang altern alle

Blaue Bären bringen Blähungen

Ceasar can cook creatively

Durch die dünne Decke

Ein Esel Empfindet ekel

Trump tut Tausende Tweets

Zehn Ziegen ziehen zusammen

 

 

BuffaloKSoldier (persönliche Kurzgeschichte)

       

Hey ich bins Bufallo…Naja eigentlich heisse ich Kim aber falls du einer meiner Gamerkumpel bist, wirst du mich wahrscheinlich eher als Buffalo kennengelernt haben. Ja wie du schon gehört hast, bin ich ein leidenschaftlicher Gamer. Bereits mit 4 Jahren sass ich vor meiner ersten Spielekonsole der PS 2 zusammen mit meinem älteren Bruder und spielten Sportspiele wie z.B Fifa oder das Snowboardspiel SSX Tricky.

Mit ca. 7 Jahren begann sich unser Stil aber drastisch zu ändern. Statt irgendwelchen Sport oder Rennspielen kam dann einer der weltweit bekanntesten und bis heute einer der erfolgreichsten, geliebtesten und bedeutendsten Klassiker der Videospielindustrie auch zu uns ins Haus. GTA San Andreas. Als dieses Spiel rauskam und wir das ikonische Cover betrachten konnten, waren wir bereits komplett geflasht. Fuck, was würden wir geben um dieses Spiel spielen zu können. Als würden unsere Eltern uns in diesen jungen zarten Jahren ein Spiel kaufen, das ab 18 Jahren ist. Da mein Bruder und ich aber nicht die artigsten Kinder waren, gingen wir einfach selbst in ein Spielgeschäft, fragten einfach ein paar Erwachsene und fanden dann auch zügig eine geeignete Person. Als wir dann zu Hause mit dem Spiel ankamen, gab es keinen Halt mehr. Züge und Autos klauen, schiessen mit Gewehren, eine riesige offene Spielwelt, wo wir einfach tun und lassen können, was wir wollen. Mann war das geil! Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr wir zu dieser Zeit gezockt haben. Im Endeffekt besassen wir 3 Playstations da die ersten 2 unser Zeitmanagement nicht ganz vertragen hatten. Wie geflasht verbrachten mein Bruder und ich etliche Stunden vor dem Fernseher bis unsere Mutter es irgendwann herausgefunden hat und uns fast unsere Köpfe abriss. Ja das wars dann erst mal mit den sogenannten Killerspielen.

Als ich 13 und mein Bruder 16 Jahre alt wurde, entdeckten wir eine neue Liebe. Die Xbox und damit den Exklusivtitel Halo. Ich kann dir gar nicht erklären, wie sehr uns diese Spielreihe geprägt hat. Manchmal verbrachten wir mehr als 24 Stunden am Stück vor dem Fernseher. Als Master Chief die Welt und das Universum zu retten. Schlachten im Weltall und auf irgendwelchen Alien Planeten anzuführen. Mann, wären wir selbst gern solche Helden wie er.

Vielleicht sagt dir das alles nichts zu, aber für uns ist es mehr als nur ein einfaches Hobby. Es ist eine Leidenschaft, ein Teil von uns. Wenn du mal gestresst oder traurig bist, schalte die Konsole ein und du wirst sehen, dass deine Trauer sich relativ schnell in Luft auflöst und durch Freude ersetzt wird. Gamen verbindet. Nicht nur stärkte es das Verhältnis enorm zu meinem Bruder, sondern auch mit vielen Menschen, die wir online kennengelernt haben. Mit einigen haben wir uns sogar persönlich getroffen und verblieben zum Teil noch bis heute im engen oder lockeren Kontakt. Für jeden Menschen der sagt, Spiele spielen sei eine reine Zeitverschwendung und verblöde die Gesellschaft, empfehle ich es selbst einfach mal auszuprobieren und sich damit mal zu befassen. Zum Teil weiss ich viele verschieden Sachen des Allgemeinwissens allein durch das Spielen und mein Englisch wäre bei weitem nicht so gut wie es heute wäre, ohne meine vielen internationalen Kontakte und die etlichen Stunden, die ich darin investiert habe.

Für mich wird Gaming bis an den Rest meines Lebens einen grossen Platz in meinem Herzen behalten und ich freue mich auf jede weitere Bekanntschaft und intensive Stunden, die wir zusammen vor dem Bildschirm oder dann im Ausgang zusammen verbringen können. Vielleicht sogar bald mit dir. Ich würde mich freuen. Ich bin Buffalo und das ist meine Geschichte.

 

Verfasst von K.S.

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