Radioworkshop "K wie Kultur"

Zuerst wollten die Prakties, die diese Sendung hosten, ja eigentlich in die Sommerpause damit gehen. Wir von Stage on Air fanden aber, dass wir das nicht zulassen können. Schliesslich müssen unsere Hörer und Hörerinnen doch weiterhin mit den neusten kulturellen Angeboten in der Umgebung gefüttert werden. Und stellt euch vor, jemand sitzt zu Hause auf dem Sofa und weiss nun nicht, was er mit sich anfangen soll, weil Kanal K lieber Pause macht und somit keinen Buchtipp liefert. Das geht natürlich nicht, also haben wir von Stage on Air, das Ganze, unter der Leitung von Madeleine Weiss, übernommen.

Nicht nur, dass wir eine „mega coole“ Sendung machen durften (so würden wir das hier in unserer Stage Redaktion wahrscheinlich nennen), sondern wir durften auch noch jede Menge dazulernen.

Kursleiterin Madeleine Weiss und auch Michael Berger, Mitglied der Geschäftsleitung, haben uns spielerisch und mit vielen Beispielen näher gebracht, wie man ein Interview führt, wie es an einer Pressekonferenz zu und her geht oder auf was man bei einer Radio Moderation achten sollte.

Die verschiedenen Interviews wurden aufgeteilt und die jeweiligen Journalisten (ja, das sind wir jetzt! Oder wir fühlen es zumindest ;-) ) schwärmten aus, um die verschiedenen Festivals, Veranstaltungen oder Personen aufzusuchen.

Da so ein Interview ja aber nicht ewig dauert und auch das Schneiden des Materials nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt, mussten wir schauen, dass wir auch sonst noch was zu tun haben. Also haben wir uns eines der gerade neu erschienenen Bücher, die uns zugesendet wurden, geschnappt und angefangen zu lesen.

Nur so beiläufig lesen, klappt da natürlich nicht, da wir ja eine Kritik darüber schreiben sollten. Es gilt also: „verstehen, was gelesen…“ Durch den Crash Kurs von Michael Berger, betreffend Buchtipp  schreiben, wurden wir allerdings bestens darauf vorbereitet und konnten das Gelernte somit gleich umsetzen.

Was auch gelernt sein will, ist das Sprechen einer Moderation. Klar, die Moderationen werden zuerst in Schweizerdeutsch geschrieben, dann vielleicht ein/zweimal gelesen, um das Geschriebene einzustudieren. Klingt ja nicht danach, als sei es schwierig, dass nachher „vorzulesen“. Doch wenn man dann vor dem Mikrofon steht, alle Knöpfchen drücken muss und das noch am besten in der richtigen Reihenfolge, dann wird man dann doch ein bisschen nervös. „Bitte bitte nicht versprechen jetzt“ sagt die Stimme im Kopf… Dank Unterstützung der Zivis und der Vorbereitungshilfe der Kursleiterin Madeleine Weiss konnte da aber fast nichts schiefgehen.

Und dann um 17:00 Uhr, die Sendung ist im Kasten, das Kursfeedback wurde abgegeben und die hart arbeitenden Journalisten der Stage on Air Familie machen sich allesamt auf den nach Hauseweg - aber erst nach der obligatorischen Müllrunde natürlich. ;)

(Dieser Text wurde von Stagiaire Corinne Bürki verfasst)

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