Radiobesuche

Im Rahmen der beiden Kurse „Recherche für Präsentation“ und „Radiobesuche“ besuchte das „stage-on-air“-Team verschiedene Lokalradios. Dadurch erhielten wir auf unseren Rundgängen einen tieferen Einblick in die vielseitige Schweizer Radiowelt. Des Weiteren wurde damit geübt, sich bei Präsentationen mit teilweise komplexen Informationen, auf das Wesentliche zu beschränken.

Regionaljournal Aargau-Solothurn

Das „Regi“ sendet seine Beiträge auf SRF 1 am Morgen, am Mittag und am Abend. Es ist in der jeweiligen Region empfangbar, zum Beispiel in den Kantonen Aargau und Solothurn. Der Redaktionsleiter des Regi, Maurice Velati, gab uns einen tiefen und sehr engagierten Einblick in das Wesen des regionalen Radiojournalismus inklusive eines persönlichen Bekenntnisses. Maurice Velati liebt die Vielfältigkeit des Jobs mit all seinen Facetten. So erwähnte er das Erfordernis der Eigeninitiative zur Themengenerierung.

Einen Einblick im eigentlichen Wortsinn bekamen wir auch in die Studioräumlichkeiten des Regionaljournals. Das „Regi“ arbeitet teilweise noch mit Audio-Technikern. Dies bedeutet, dass der Moderator nicht selber für die Technik besorgt sein muss. Die nonverbale Kommunikation zwischen Techniker und Moderator ist für den Laien interessant zum zuschauen. Darüber hinaus sprach Maurice Velati ganz offen über Sparmassnahmen im Medienbereich und deren Konsequenzen bezüglich Qualität oder Quantität. Velati zeigte in diesem Zusammenhang auch auf, wohin eine Annahme der No-Billag-Initiative führen würde. Man kann das Fazit ziehen: lohnende Stunden, nicht fern von zuhause… F.B.

De Soundtrack zom Läbe: live dabei

Wie Radio Argovia das Versprechen an die Hörer umsetzt, ihr „Soundtrack zom Läbe“ zu sein – das konnten rund 15 Stagiaires und Praktikanten bei einem Besuch vor Ort in Aarau am 9. Februar 2017 erfahren. Peter Stutz, der Musikchef sowie Moderator, erläuterte während eines Rundgangs durch die Studios und Redaktionsräume, dass die Musik etwa 80 Prozent der Sendezeit ausmache und vor allem gute Unterhaltung bieten solle. Von anderen Sendern abheben könne Radio Argovia sich durch aktuelle regionale Nachrichten und die Persönlichkeit der Moderatoren. In der gerade laufenden Mittagssendung konnten die Teilnehmer des Besuchs dann Live-Luft schnuppern und mit Ramona Gyr, einer frischen Stimme des Senders, bei der Arbeit über die Schulter schauen - die zuvor Radioerfahrung bei Kanal K sammeln konnte. C.N.

Radio RaBe

Das Radio Bern (RaBe) gilt als links orientiert, sozial und multikulturell. Der Sender ist als Verein eingetragen und finanziert sich anstelle von Werbung hauptsächlich durch ca. 1'200 Mitgliederbeiträge und Spenden. Ziel dabei ist, die verschiedenen Stimmen der Zuhörer zu vertreten. Die Musik geht vorwiegend in die Richtung Rock und Klassik.

Das erste was uns direkt aufgefallen ist, betrifft die Lage des Radios. Untypischerweise liegt dieses etwas ausserhalb in einer Wohngegend Berns. Giselle, eine Mitarbeiterin der Kulturredaktion, führte uns durch einen Rundgang. So konnten wir uns von jeder Abteilung ein Bild machen. Durch die mit Portraits von Filmemachern geschmückten Wände sowie die nicht radiotypischen Einrichtungen, wirkte das Rabe sehr sympathisch. Dadurch entstand auch das Bild, dass der Zusammenhalt als Team grossgeschrieben wird. T.S.

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