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2011-LandArt mit Ueli Studer
Steinskulptur in der Gipsgrube Kienberg

stage-on-air macht LandArt mit Ueli Studer

Was ist „LandArt“? fragten sich die stage-on-air Teilnehmenden, als sie erstmals das Kursprogramm von Ueli Studer in Händen hielten. Wahrscheinlich hat fast jeder schon mal ganz unbewusst „LandArt“ gemacht. Vielleicht zuletzt als Kind im Sandkasten, oder später im Garten mit Trockenmauern und Gewürzschnecken.

Der aussergewöhnliche Künstler erklärte zuerst im Kursraum, was er unter LandArt versteht und was er schon geleistet hat. Beispiele waren Rieseninstallationen entlang des Bielersees, wie „Viniterra“ (2000) und „Vocisterra“ (2010).

Am Nachmittag des ersten Tages fuhr die bunte Schar von stage-on-air auf den Kienberg ob Erlinsbach, wo früher Gips abgebaut wurde. Dort zeigte Ueli Studer den Teilnehmenden die verschiedenen Formationen des Jurasteins, welche heute noch davon zeugen, dass dort einmal, vor vielen tausend Jahren, ein Meer war.

Im einzigen begehbaren ehemaligen Abbaustollen hat die Gruppe mit den eigenen Stimmen experimentiert. Dies war die erste Idee für ein Werk, welches Hörbild oder Klangbild genannt werden konnte. Es entstand eine erstaunliche Harmonie.

Weitere Projekte, eher zum Sehen und Fühlen, aus Stein, Holz und Pflanzen, nahmen nach und nach Gestalt an. Die unendlichen Möglichkeiten, in der Natur Kunst zu machen, war für alle eine grosse Herausforderung. Wer sich darauf einlassen konnte, wurde zurückgeführt zum Ursprung, zum eigenen Ich.

Alle Projekte sind optisch und akustisch dokumentiert worden und werden von den stage-on-air Teilnehmenden weiterverarbeitet. 

Weitere Infos über Ulrich Studer gibt es unter: www.studermelar.ch

 
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